Vorabendempfang und Networking
Mittwoch, 19.08.2026
Ab 18.30 Uhr
Schreinerei Pfeiffer
Audenstraße 6
61348 Bad Homburg vor der Höhe
Mittwoch, 19.08.2026
Ab 18.30 Uhr
Schreinerei Pfeiffer
Audenstraße 6
61348 Bad Homburg vor der Höhe
| 08:00 | Einlass und Registrierung |
| 08:50 | Begrüßung Guido Gehrt, stellvertretender Chefredakteur, Behörden Spiegel |
| 09:00 | Keynote Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation |
| 09:20 | Digitalisierung beginnt beim Prozess – wie Sie Transparenz schaffen, Potenziale erkennen und Nutzer mitnehmen Detlef Bäumer, Produktmanager PROMPT-Analyse, PICTURE |
| 09:35 | Kommunen in der Polykrise Dr. Ulrich Keilmann, Direktor, Leiter der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften, Hessischer Rechnungshof |
| 09:50 | Impuls Dominik Förtsch, Geschäftsführer, govIT GmbH |
| 10:00 | Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung |
| 10:30 | Mit Low-Code die Fachanwendung der Zukunft gestalten Lars Klein, Low Code Experte, S&D Software nach Maß |
| 10:45 | KI-Governance: Strategie. Innovation. Verantwortung. Prof. Dr. Beate Eibelshäuser, Professorin für Public Management und Digitalisierung, Dekanin Fachbereich Verwaltung, Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit |
| 11:00 | Mehr als Effizienz: Wie KI-Projekte echten gesellschaftlichen Nutzen schaffen Michelle Pürsten, AI Lead GTO, CGI |
| 11:15 | Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung |
| 11:45 | Fachforen Block 1
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| 13:00 | Mittagessen und Networking – Besuch der Fachausstellung |
| 14:00 | Fachforen Block 2
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| 15:15 | Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung |
| 15:30 | Paralleles Side-Event: KI-Werkstatt |
| 15:30 | Diskussion: Wie organisieren wir den digitalen Föderalismus?
Moderation: Guido Gehrt, stellvertretender Chefredakteur, Behörden Spiegel
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| 16:15 | Die strategische Weiterentwicklung von VOIS unter den aktuellen Bedingungen (D-Stack, RegMo, DVC, EUDI-Wallet…) Stephan Hauber, Vorstandsvorsitzender, VOIS Software |
| 16:30 | Diskussion: Digitales Hessen – Von der Strategie zum Rollout
Moderation: Guido Gehrt, stellvertretender Chefredakteur, Behörden Spiegel
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| 17:15 | Ende der Veranstaltung, Networking beim Beer Call |
Registermodernisierung ist die Grundlage dafür, dass Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen Nachweise künftig nicht immer wieder neu einreichen müssen. In Hessen wird dafür die technische Anschlussfähigkeit von Registern ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit zwischen Land, Ressorts, Fachverfahren und Kommunen.
Das Forum fragt, wie das Once-Only-Prinzip praktisch wirksam werden kann: Welche Register müssen vorbereitet werden? Wie lassen sich Datenschutz, Vertrauensstellen und sensible Fachregister sicher einbinden? Und wie entstehen aus technischen Anschlüssen tatsächlich weniger Medienbrüche und schnellere Verfahren? Gemeinsam mit Perspektiven aus Landesverwaltung, Registerpraxis, kommunaler Ebene und Wirtschaft geht es darum, wie Registermodernisierung in Hessen vom Infrastrukturprojekt zum spürbaren Modernisierungsschritt wird.
Moderation: Marvin Baldauf, Mitglied der Geschäftsleitung, Behörden Spiegel
KI kann Verwaltungsprozesse beschleunigen, Entscheidungen vorbereiten und Beschäftigte entlasten. Gleichzeitig berührt ihr Einsatz zentrale Fragen des Datenschutzes: Welche Daten dürfen verarbeitet werden? Wie transparent müssen Systeme sein? Und wo braucht es klare Grenzen, bevor aus Unterstützung automatisierte Bewertung wird?
Das Forum beleuchtet KI nicht als Experimentierfeld ohne Regeln, sondern als Gestaltungsaufgabe für eine rechtssichere Verwaltung. Im Mittelpunkt stehen praktische Einsatzszenarien, technische und organisatorische Schutzmaßnahmen sowie die Anforderungen des Datenschutzes im Umgang mit Beschäftigten- und Bürgerdaten. Gemeinsam mit Perspektiven aus Kreisverwaltung, Datenschutzaufsicht, Wissenschaft und kommunaler IT geht es darum, wie KI in Hessen verantwortungsvoll nutzbar wird – ohne Innovation auszubremsen und ohne Vertrauen zu gefährden.
Moderation: Carla Menzel, Redakteurin, Behörden Spiegel
OZG-Umsetzung endet nicht beim Online-Antrag. Wirkliche Entlastung entsteht erst, wenn Verwaltungsleistungen durchgängig digital funktionieren – von der Identifizierung über Nachweise und Fachverfahren bis zur Bescheidzustellung. Gerade für Kommunen und Landkreise in Hessen stellt sich damit die Frage, wie aus einzelnen digitalen Zugängen belastbare End-to-End-Prozesse werden.
Das Forum blickt auf die nächste Stufe der Verwaltungsdigitalisierung: Welche Hürden entstehen zwischen Frontend, Fachverfahren und rechtlicher Umsetzung? Wie lassen sich Identifizierung, Automatisierung und Verfahrensintegration praxistauglich verbinden? Und welche Rolle spielen kommunale Erfahrungen, Landesressorts, IT-Dienstleister und Change-Management, damit digitale Leistungen nicht nur angeboten, sondern auch medienbruchfrei genutzt und intern effizient bearbeitet werden können?
Moderation: Dr. Karen Verbist, Fachdienstleitung Digitalisierung, Stadt Marburg
Nur eine bürgernahe und zugängliche Verwaltung stärkt das Ansehen und die Effizienz öffentlicher Behörden. Digitalisierung, die nicht für alle nutzbar ist, bleibt hinter ihrem Versprechen zurück. Das Forum dreht die Perspektive um: Nicht der Prozess, sondern der Mensch steht im Mittelpunkt. Digitale Barrierefreiheit ist kein Compliance-Thema, sondern ein konstruktives Kernelement der Verwaltungsmodernisierung: Universelles Design schafft Zugang, reduziert Komplexität, erhöht Effizienz, stärkt Vertrauen, steigert Nutzung und Akzeptanz digitaler Dienste und spart dadurch Ressourcen und Kosten. Gemeinsam mit Referenten aus Verwaltung und Wirtschaft beleuchtet das Forum bestehende Hürden und technische Lösungen und geht der Frage nach: Wer kann die digitale Verwaltung tatsächlich nutzen und wer wird dabei (noch) ausgeschlossen? und möchte dabei eine digitale Verwaltung von morgen skizzieren: klarer, zugänglicher, effizient.
Moderation: Randy Uelman, stellv. Leitung des Landeskompetenzzentrums Barrierefreie IT des Landes Hessen, Regierungspräsidium Gießen
Impuls: Tobias Kummer, Teamleiter des Landeskompetenzzentrums Barrierefreie IT des Landes Hessen, Regierungspräsidium Gießen
Messenger-Dienste sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken – und auch in der Verwaltung wächst der Bedarf nach schneller, direkter und zugleich sicherer Kommunikation. Gerade für Kommunen, Landkreise und Landesbehörden in Hessen stellt sich dabei die Frage, wie moderne Kommunikationswege genutzt werden können, ohne Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und Informationssicherheit zu gefährden. Denn dienstliche Abstimmungen, Bürgerkontakte oder Krisenkommunikation dürfen nicht von unsicheren Schattenkanälen abhängig sein.
Das Forum beleuchtet sichere Messenger-Kommunikation als Baustein einer modernen Verwaltung: Welche Anforderungen müssen Lösungen erfüllen, damit sie im behördlichen Umfeld rechtssicher und praxistauglich eingesetzt werden können? Wie lassen sich Vertraulichkeit, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Benutzerfreundlichkeit und revisionssichere Prozesse miteinander verbinden? Und welche Rolle spielen zentrale Vorgaben, kommunale Bedarfe, mobile Arbeitsformen und Krisenlagen, damit schnelle Kommunikation nicht zum Sicherheitsrisiko wird, sondern Verwaltung handlungsfähiger macht?
Moderation: Guido Gehrt, stellvertretender Chefredakteur, Behörden Spiegel
Wie kann der öffentliche Sektor die Chancen der Digitalisierung nutzen und dabei jederzeit die Kontrolle über Daten, Anwendungen und Künstliche Intelligenz behalten? Digitale Souveränität ist die Grundlage für eine moderne, resiliente und zukunftsfähige Verwaltung. Sie geht weit über den Betrieb von Rechenzentren hinaus und umfasst technische, operative und rechtliche Aspekte im Umgang mit Daten und KI. Das Forum beleuchtet, welche strategischen Weichen heute gestellt werden müssen, um die digitale Handlungsfähigkeit der Verwaltung langfristig zu sichern. Gemeinsam werden Herausforderungen, Lösungsansätze und Perspektiven für die digitale Verwaltung in Hessen diskutiert.
Moderation: Frederik Steinhage, Redakteur, Behörden Spiegel
(ausgestaltet durch SAP und Deutsche Telekom)
Digitale Verwaltungsleistungen sind vielerorts entwickelt – doch auch in Hessen noch nicht überall verfügbar. Genau hier setzt das „Programm Flächendeckung digitale Verwaltungsleistungen“ des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) an. Es gibt klare Verantwortlichkeiten: govdigital übernimmt als Bundes-Generalunternehmerin die Gesamtkoordination, während auf Landesebene die ekom21 als Partner den Roll-in von fünf Leistungen steuert, die zu 100 Prozent in den Kommunen umgesetzt werden müssen: Unterhaltsvorschuss, Aufenthaltstitel, Ummeldung Führerschein und Anlagengenehmigung.
Im Fachforum zeigen wir, wie das Modell funktioniert, wie Bund, Land und kommunaler IT-Dienstleister ihre Rollen ausfüllen – und warum das Programm die bisherigen Aktivitäten zur OZG-Umsetzung sinnvoll ergänzen kann.
Moderation: Kathrin Hörr, Senior Projektmanagerin/ Bundesgeneralunternehmerin, govdigital
(ausgestaltet durch govdigital)
„Digitalisierung made in Hessen“ zeigt, wie Verwaltungsmodernisierung konkret vor Ort entsteht. Städte, Kreise und Land arbeiten bereits an unterschiedlichen Ansätzen – von kommunalen Digitalstrategien und neuen Online-Services bis zu KI-Anwendungen in der Verwaltung. Die hessische Digitalstrategie setzt dafür den Rahmen und richtet den Blick auf nutzerorientierte, sichere und skalierbare Lösungen.
Das Forum bündelt konkrete Use Cases aus Hessen und fragt, was sich daraus für die nächste Umsetzungsphase lernen lässt: Welche Projekte schaffen tatsächlich Entlastung? Wie lassen sich erfolgreiche Ansätze aus Bad Nauheim, Offenbach, dem Kreis Bergstraße oder anderen Kommunen übertragen? Und welche Rolle spielen Landesstrategie, KI-Governance und externe Umsetzungspartner, damit aus einzelnen Vorhaben belastbare digitale Strukturen werden?
Moderation: Guido Gehrt, stellvertretender Chefredakteur, Behörden Spiegel
Die behördliche Arbeitswelt verändert sich nicht erst durch neue Tools, sondern durch neue Erwartungen an Führung, Zusammenarbeit und Organisation. Digitalisierung, KI und Automatisierung verschieben Aufgabenprofile, Entscheidungswege und Kompetenzanforderungen – während Verwaltungen zugleich handlungsfähig, wirtschaftlich und attraktiv als Arbeitgeber bleiben müssen.
Das Forum fragt, wie dieser Wandel praktisch gestaltet werden kann: Welche Arbeitsprozesse lassen sich neu denken, ohne Beschäftigte zu überfordern? Welche Rolle spielen KI-Kompetenz, Organisationsentwicklung und digitale Kollaboration? Und wie können Einrichtungen wie hessian.AI, die HöMS oder das House of Digital Transformation dazu beitragen, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis enger zu verbinden? Im Mittelpunkt steht eine behördliche Arbeitswelt, die Technologie nicht nur einführt, sondern Veränderung aktiv organisiert.
Impuls & Moderation: Dr. Ralf Sieg, Leiter Projektbüro Landesbeauftragter für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung, Hessischer Rechnungshof
Smart City endet nicht an der Stadtgrenze. Digitale Infrastruktur, kommunale Daten und regionale Vernetzung entscheiden zunehmend darüber, wie Kommunen planen, steuern und Leistungen vor Ort verbessern können. In Hessen treffen dabei urbane Smart-City-Ansätze, ländliche Räume und landesweite Unterstützungsstrukturen aufeinander.
Das Forum fragt, wie aus Daten tatsächlich bessere Entscheidungen werden: Welche Infrastrukturen brauchen Kommunen für Mobilität, Energie, Klimaresilienz oder Stadtentwicklung? Wie lassen sich Smart-City- und Smart-Region-Ansätze sinnvoll verbinden? Und welche Rolle spielen Datenqualität, Governance und Wirtschaftlichkeit, damit digitale Lösungen nicht nur einzelne Projekte bleiben, sondern langfristig kommunale Handlungsfähigkeit stärken?
Impuls & Moderation: Dr. Ulrich Keilmann, Direktor, Leiter der Überörtlichen Prüfung, Hessischer Rechnungshof
Cyber-Sicherheit ist längst Voraussetzung für jede Form der Verwaltungsdigitalisierung. Je stärker Fachverfahren, Register, digitale Identitäten und kommunale Infrastrukturen vernetzt werden, desto größer wird auch die Angriffsfläche. Für Hessen stellt sich damit die Frage, wie Land, Kommunen, Hochschulen und Dienstleister Sicherheitsarchitekturen nicht nur aufbauen, sondern dauerhaft betreiben und weiterentwickeln.
Das Forum beleuchtet Cyber-Sicherheit als gemeinsame Organisationsaufgabe: Welche Standards und Unterstützungsstrukturen brauchen Behörden? Wie lassen sich Sensibilisierung, Ausbildung und technische Schutzmaßnahmen besser verbinden? Und welche Rolle spielen sichere Identitäten, resiliente Infrastrukturen und leistungsfähige Dienstleister, damit Verwaltung auch bei wachsenden Bedrohungen handlungsfähig bleibt? Im Mittelpunkt steht ein Sicherheitsverständnis, das nicht erst im Krisenfall beginnt, sondern von Anfang an in digitale Vorhaben eingebaut wird.
Moderation: Frederik Steinhage, Redakteur, Behörden Spiegel
Geopolitische Entwicklungen machen deutlich: Digitale Abhängigkeiten sind zunehmend eine strategische Frage für Staat und Verwaltung. Insbesondere die starke Abhängigkeit von wenigen ausländischen Hyperscalern stellt die öffentliche Hand vor neue Herausforderungen. Das Fachforum diskutiert konkrete Wege zu mehr digitaler Souveränität – von Open Source und europäischen Lösungen über sichere Infrastrukturen bis hin zu strategischen Leitlinien für Beschaffung und Betrieb.
Moderation: Carla Menzel, Redakteurin, Behörden Spiegel
Die letzte Meile der Verwaltungsdigitalisierung: Was KI in der Praxis tatsächlich beschleunigt. In den meisten Verwaltungen sind die wichtigsten Prozesse längst beschrieben: BPMN-Modelle, Verfahrens- und Leistungsbeschreibungen liegen in Schubladen, Wikis und Aktenordnern. Produktiv genutzt werden sie selten. Peter Oehler eröffnet seinen Vortrag mit einer These, die auf einer Behörden-Tagung zunächst unbequem klingt: KI sollte nicht Ihre Verwaltungssoftware schreiben. Sie sollte Ihre Verwaltungsprozesse zum Laufen bringen. KI-generierte Software bleibt eine Black Box. Prozesse dagegen sind sichtbar, prüfbar, korrigierbar. Eine neue Werkzeugklasse schließt genau diese Lücke. Aus einer BPMN-Grafik entstehen in Minuten Formulare, Freigaben, Bescheide und Datenstrukturen. Nicht das Bild eines Prozesses, sondern der Prozess selbst. Gemeinsam mit Sebastian Görsch aus der IT der Gemeinde Gründau zeigt Peter Oehler live, wie eine schlanke Kommunal-IT diesen Hebel nutzt: ohne IT-Großprojekt, DSGVO-konform, mit voller Auditspur und digital souverän. Der schnellste KI-Hebel für die Verwaltung liegt nicht in einem weiteren Tool, sondern im Aktivieren bereits vorhandener Prozesse.
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